Trockenbarf zum Einweichen – so bereitest du es richtig zu


Trockenbarf zum Einweichen vorzubereiten ist einfacher, als es zunächst klingt – entscheidend sind die richtige Wassermenge und ausreichend Zeit zum Quellen. Wer seinen Hund oder seine Katze mit Trockenbarf ernährt, sollte wissen, warum das Einweichen notwendig ist und wie es optimal gelingt, damit dein Tier alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen kann.
Warum muss Trockenbarf überhaupt eingeweicht werden?
Beim Trocknen von Fleisch als Hauptzutat für unser Trockenbarf wird dem Fleisch ein Großteil des Wassers entzogen. Der Zweck dabei ist das Erreichen eines minimalen Restfeuchtegehalts, um Keimen und Schimmelpilzen die Lebensgrundlage zu entziehen und diese somit unschädlich zu machen.
Durch diesen Prozess erhöht sich die Haltbarkeit deutlich – alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe in Fisch oder Fleisch, Gemüse und Obst bleiben dabei aber ohne Verlust erhalten. Im veränderten Gewicht und auch im Volumen ist der Wasserverlust optisch klar ersichtlich.
Die veränderte Struktur des Fleisches
Die getrockneten Zutaten können beim Anrichten des Menüs aufgrund der veränderten Struktur des Fleisches das entzogene Wasser nicht wieder vollständig aufnehmen. Das ist auch der Grund, warum Trockenbarf zum Einweichen eine etwas andere Konsistenz ergibt als frisches BARF – dazu später mehr.
Wie bereite ich Trockenbarf zum Einweichen richtig vor?
Die empfohlene Wassermenge liegt bei drei Teilen Wasser auf ein Teil Trockenbarf. Das ist der theoretische Wasseranteil, der beim Einweichen des Menüs wieder hinzugefügt werden sollte – also genau die Menge, die beim Trocknen zuvor entzogen wurde.
Die richtige Wassermenge
Diese Menge ist wichtig, um bei Hund und Katze den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Beilagen, Obst und Gemüse stellen sich nach dem Quellen wieder wie frische Zutaten dar. Das eingeweichte Fleisch wird dabei nach der Wasseraufnahme allerdings nicht wie ein Brocken frisches Fleisch aussehen – eben aufgrund der veränderten Struktur, die durch das Trocknen entsteht.
Wie lange sollte Trockenbarf einweichen?
Die Dauer des Einweichens kann nach individueller Vorliebe deines Tieres erfolgen. Als Richtwert gilt eine Mindestquellzeit von 20 Minuten in lauwarmem Wasser für die trockenen Zutaten.
Möchtest du das Menü etwas sämiger und homogener gestalten, empfehlen wir, das Trockenbarf über mehrere Stunden oder auch über Nacht einzuweichen. In diesem Fall solltest du das Futter nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Füttern wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Warum wirkt eingeweichtes Trockenbarf leicht wässrig?
Das angerichtete Trockenbarf-Menü stellt sich nach dem Einweichen erwartungsgemäß leicht wässrig dar. Das ist kein Zeichen einer falschen Zubereitung, sondern liegt schlicht an der beschriebenen veränderten Struktur des getrockneten Fleisches.
Eine Option, um das zu vermeiden
Möchtest du diese Konsistenz vermeiden, kannst du das Futter mit weniger Wasser anrichten und die überschüssige Flüssigkeit separat dazugeben. Nimmt dein Liebling ohnehin ausreichend Wasser über den Tag verteilt zu sich, besteht keine Notwendigkeit, das Futter zusätzlich zu verwässern.
Warum das Wasser wichtig ist
Alles dem Trockenbarf hinzugefügte Wasser sollte dein Tier aber unbedingt vollständig aufnehmen. Im Wasser lösen sich nämlich Vitamine und Mineralien, die für die Gesundheit deines Hundes oder deiner Katze wichtig sind.
Trockenbarf zum Einweichen – die wichtigsten Punkte im Überblick
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Verhältnis: 3 Teile Wasser auf 1 Teil Trockenbarf
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Mindestquellzeit: 20 Minuten in lauwarmem Wasser
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Für sämigere Konsistenz: mehrere Stunden oder über Nacht einweichen, gekühlt lagern und vor dem Füttern temperieren
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Konsistenz: eingeweichtes Trockenbarf wirkt leicht wässrig – das ist normal und kein Qualitätsmangel
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Wichtig: zugegebenes Wasser sollte vollständig mitgefüttert werden, da darin gelöste Vitamine und Mineralien stecken
Mit der richtigen Wassermenge und etwas Geduld beim Quellen holst du aus deinem Trockenbarf alle enthaltenen Nährstoffe heraus – und dein Hund oder deine Katze bekommt eine ausgewogene, gut verträgliche Mahlzeit.
